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Men at Work

August 2, 2008

Am Montag mussten Eva uns ich ja schweren Herzens wieder trennen. Die zwei Wochen in denen sie da war waren einfach zu kurz, vor allem, weil es noch so viel gegeben hätten, das man sich in Australien ansehen kann. Aber trotzdem bin ich froh, dass ich ihr wenigstens ein Bisschen von Down Under zeigen konnte. Ihr Rückflug ist leider nicht ganz so problemlos abgelaufen wie wir uns das vorgestellt hätten – über die Odyssee wird glaub ich noch mal ein ganzer Gast-Post von ihr persönlich fällig – und deshalb war ich schon froh wie sie dann am Dienstag endlich gut zu hause angekommen ist.

Während dessen habe ich mich schon wieder an der Stätte meines kreativen Schaffens, sprich im Büro vor dem PC, befunden um wieder fleißig zu arbeiten. Nachdem auch mein Chef von seinem 5-wöchigen Heimaturlaub wieder da war gab’s natürlich ne Menge zu erzählen. Ich glaub ich hab an dem Tag sieben verschiedenen Leuten erzählt wie beschissen nicht das Wetter in Queensland war, aber dass es, trotz so manchen grenzwertigen Erfahrungen, ganz lustig war.

In der Arbeit hat sich natürlich eh nichts geändert, außer dass wir ne neue Sekretärin haben die noch schlechter aussieht als die vorhergehende, und so war’s natürlich auch beim Mittagessen wie immer a rechte Gaudi. Die täglichen Diskussionen über Chuck Norris vs. Bruce Lee und chinesische Geschichte basierend auf den beiden Referenzseiten zu diesem Thema (nämlich Wikipedia und Google), treiben einem vor Lachen Tränen in die Augen. Am schlimmsten war gestern der Tolga. Ich hatte erwähnt, dass mir am Vortag ein Typ über den Weg gelaufen ist, der gekleidet war wie ein typischer Manager, jedoch sicher über 2,05 groß war. Als ich ihm dann erzählt hab, dass die Asiaten die neben diesem Riesen standen ihm gerade einmal bis zum Ellbogen gereicht haben hat er gleich den James – natürlich ein Chinese – gefragt: „Are you normal in China?“ Daraufhin hat der Aaron zu lachen begonnen und hat gemeint: „We are lucky that there is no African guy in our company. Imagine Tolga asking that guy the same question. “ Ja, so geht’s bei uns zu, es geht doch immer um die Package Size.

Für den heutigen Tag hat mich der Willi gefragt ob ich ihm in seinem neune Appartement ein wenig beim renovieren helfen könnte. Er, die Silvia und natürlich auch die Lea müssen nämlich in 3 Wochen umziehen und es ist natürlich noch eine Menge zum Ab-, Auf- und Umreißen. Ich hab mich natürlich gerne zur Hilfe bereiterklärt und somit ging’s heute um 08:00 auf die Baustelle – irgendwie komisch, dass ich am Wochenende immer früher aufstehe als unter der Woche.

Dort hab ich dann gleich mal den Sepp und den Stefan kennen gelernt. Beide sind Studienkollegen vom Willi und beide wohnen nur so ca. einen Kilometer entfernt in South Bondi. Nachdem der Leo auch noch dabei war, handelte es sich also um eine fünfköpfige, österreichische Baustellentruppe in einem Vorort von Sydney. Man kann sich also vorstellen, dass da ne Menge, vor allem Bier, weitergegangen ist. Na aber im Ernst, für die Australier wär das gar nicht vorstellbar, dass die irgendsowas wie Wände streichen oder Boden verlegen selber machen. Mich hat der Kwong gleich gefragt ob ich ihm in 3 Wochen auch helfen kann. Ich glaub ich fang hier noch mein eigenes Business als Handwerker an, da würd ich vermutlich um einiges mehr verdienen.

Typisch österreichisch hat’s um 10:00 mal ne ordentliche Jause gegeben. Mit Bier, Schwarzbrot, Aufschnitt und heimischem Estragon-Senf. Herrlich sag ich euch. Ihr wisst ja gar nicht zu schätzen was es zu hause für Köstlichkeiten gibt. Danach ging’s wieder fleißig ans Arbeiten. Der Willi hat eh ein paar Fotos zum Beweis gemacht. Und der Sepp hat gleich gemeint die wird er dem Jacak schicken, und drunter schreiben, dass ich seit 2 ½ Monaten nichts anderes mache als am Bau zu hackln.

Da die Arbeit natürlich sehr kräftezehrend war hat’s zu Mittag – was ja erst so gegen 3 war – wieder deftige österreichische Hausmannskost gegeben. Schweinsbratwürstel mit Sauerkraut und dem bereits erwähnten Schwarzbrot und Senf. Ein Traum. Aber man kann sich gar nicht vorstellen was für ein Aufwand das ist, ein paar so heimische Zutaten zusammen zu tragen. Brot von ner französischen Bäckerei in Bondi, Würstel vom italienischen Metzger in Bronte, den Senf gibt’s nur bei dem und dem Geschäft usw.

Morgen wird’s am Vormittag wieder zum Badminton spielen und wenn’s sich bei mir noch ausgeht werden am Nachmittag beim Willi Wände gestrichen. Auf jeden Fall bin ich nächsten Samstag wieder dabei. Da kocht nämlich die Mutter von der Silvia und dann gibt’s entweder Schnitzel oder Schweinsbraten nach mühlviertler Bauernart. Da läuft mir heute schon das Wasser im Mund zusammen.

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Queensland – The Sunshine State – Teil 2

Juli 28, 2008

Angekommen in Hervey Bay haben wir erst mal gewartet, bis um 06.00 der McDonalds aufgesperrt, um uns dort ein mehr oder weniger schmackhaftes Frühstück einzuverleiben. Danach hat uns dann so ein Typ von der 4×4-Vermietung abgeholt um uns zu dem morgendlichen Briefing für unseren 2 Tages-Self-Drive-Safari-Trip zu bringen.

Im Grunde genommen war das Ganze dann ein etwa 30-minütiges Video das uns vor all den Gefahren gewarnt hat, die auf Fraser Island so auf einen lauern. Die Bilder von hängen gebliebenen, umgestürzten und teilweise im Meer versunkenen Autos haben ihre Wirkung auch nicht verfehlt. – Außerdem soll man sich am Strand vor landenen Flugzeugen in Acht nehmen. – Mit einer Mischung aus Vorfreude und Todesangst haben wir dann den bordeauxroten Suzuki Jimny in Augenschein genommen. Die zahlreichen Dellen haben schon erahnen lassen, dass man nicht so leicht unbeschadet wieder von dieser Insel herunter kommt.

Dann haben wir noch ne Landkarte in die Hand gedrückt bekommen und ein weiteres Mal wurde betont, dass es durch das regnerische Wetter jetzt viel besser auf dem Sand zu fahren wäre, bevor wir in Richtung Fähre losgeschickt wurden. Die ersten paar Kilometer treibt einem der Linksverkehr schon ein bisschen den Angstscheiß auf die Stirn. Ich bin mir vorgekommen wie bei der praktischen Führerscheinprüfung und bin auch ungefähr so gefahren wie damals. Gott sei Dank ist in Queensland eh nicht so viel Verkehr.

Am Anlegeplatz angekommen haben wir uns als zweites Auto angestellt und mussten dann zusehen, wie sich hinter und neben uns eine ganze Horde von Landrovern, Toyota Hilux und anderen mächtigen Offroad-Gefährten platziert hat. Noch dazu haben wir dann eh erst als Letzte auf die Fähre dürfen, weil wir ja mit Abstand das leichteste Vehikel hatten. Die Überfahrt war zwar stinklangweilig, aber die Tatsache, dass wir in der ersten Reihe standen und vor uns diese Rampe in die Luft ragte, hat mich irgendwie an die Landung in der Normandie erinnert. Hat nur noch gefehlt, dass neben uns im Wasser irgendwo Granaten explodieren.

Als wir dann endlich an Land gehen konnten haben wir uns gleich mal aufgemacht die Insel zu erkunden. Das Problem bei Fraser ist neben den sandigen Pisten jedoch, dass man bei einer Fläche von 1600 km² schon recht genau wissen sollte wohin man fährt, um dann nicht irgendwo am Arsch der Welt zu landen und nie mehr zurückfindet. Wir haben uns gleich man den Lake McKenzie angesehen der mit Recht zu den Attraktionen der Insel gehört. Leider verliert das Ganze halt merklich an Reiz wenn es nur 15 Grad hat und regnet.

Die nächsten 2 Stunden haben wir für die 30 km lange Strecke Richtung Süden benötigt, bis wir dann endlich am Strand angekommen sind. Der 75 Mile Beach kommt einem fast noch länger vor als er eh schon ist, aber fürs Baden wäre er auch bei Schönwetter nicht geeignet gewesen. Soll ja nur so vor Tigerhaien und tödlichen Quallen wimmeln. Das Fahren am Strand ist im Verhältnis zu dem im Wald ja eine regelrechte Raserei – 80 km/h sind erlaubt und mehr wär glaub ich auch nicht gesund – man sollte jedoch ein wenig aufpassen wenn wieder einmal so ein unscheinbarer Wasserlauf das Ufer kreuzt. Beim ersten haben wir eh noch ganz vorbildlich per pedes überprüft wie tief das Wasser ist. Nachdem es eh nur 10 Zentimeter waren, war’s für den Jimny auf keine wirkliche Herausforderung. Beim Nächsten waren wir dann leider nicht mehr so vorsichtig und haben uns dafür entschieden diesmal nicht stehen zu bleiben, geschweige denn die Tiefe zu überprüfen. Leider hat sich das gleich mal als etwas riskant herausgestellt, als wir dann mit voller Fahrt über eine circa 30 Zentimeter hohe Sandkante in den Creek gesprungen sind. Außer einem leichten Adrenalinschub und der Repositionierung unseres Kofferrauminhalts ist aber eh nichts passiert.

Gegen 3 Uhr nachmittags haben wir uns dann daran gemacht ein lauschiges Plätzchen zum Campen zu finden. Es war auch schon höchste Zeit, weil es immer mehr zu regnen begonnen hat und uns der doch recht heftige Wind vermutlich mit samt dem von Willi und Silvia ausgeliehenen Zelt weggeweht hätte. In dem Video vom Vormittag wurden wir auch noch darauf hingewiesen, ja keine Lebensmittel im Zelt aufzubewahren weil diese die auf der Insel heimischen Dingos anlocken könnten und das dann evtl. ein Problem für uns werden könnte. Wir haben uns natürlich brav daran gehalten obwohl Eva ein wenig kritisiert hat, dass man dem Vieh keinen so lieben Namen geben sollte wenn es doch eigentlich gefährlich ist.

Nachdem es die ganze Nacht wie aus Eimern geschüttet hatte wollten wir eigentlich am nächsten Morgen noch das Wrack der Maheno und den Eli Creek in aller Ruhe besichtigen. Der Regen wurde jedoch nicht weniger und auch das wirklich sehr stürmische Meer – geschätzte 5 Meter hohe Wellen und ein ohrenbetäubendes Grollen – machte nicht gerade Hoffnung, dass sich das so schnell ändern würde. Wir haben das Ganze deshalb auf jeweils 5 Minuten im Regen stehen abgekürzt.

Das einzige Problem, dass man hat wenn man am Strand fahren will ist, das man in den Stunden vor und nach der Flut nicht fahren soll/kann. Wir haben also brav abgewartet, bis die vorgeschriebenen 2 Stunden Frist verstrichen ist. Leider hat sich der Ozean nicht so recht an den Plan gehalten und die Wellen sind noch immer über den gesamten Strand geschwappt. Wir hätten ja auch noch ein paar Stunden warten können, doch leider war da ja noch eine Fähre die wir 2 ½ Stunden später am anderen Ende der Insel erwischen sollten. Wir sind also doch recht zügig über den nur mehr aus weichem oder nassem – beides natürlich optimal hinsichtlich Traktion und Fahrzeugkontrolle – Sand bestehenden Strand gedüst. Der Monsun-artige Regen und die vielen – jetzt doch bedeutend tieferen – Wasserläufe haben auch das ihre dazu beigetragen, dass wir zwischenzeitlich nicht mehr so recht daran geglaubt haben, noch irgendwo, geschweige den rechtzeitig bei der Fähre, anzukommen.

Nach gut der Hälfte der Strecke sind wir dann – witzigerweise in mitten von recht rar gesäten Häusern – auch noch aufgesessen. Das ist halt der Nachteil wenn man mit so nem Suzuki-Spuckerl in den Spuren von ausgewachsenen Pickups und Trucks fahren muss. In dem Moment glaub ich hat sich die Eva gewünscht sie wär niemals mit einem Geländewagen und schon gar nicht mit mir als Fahrer auf diese gottverdammte Insel gekommen, doch wir sind dann eh kinderleicht wider aus dem Schlamm herausgekommen. – Ich muss an dieser Stelle auch noch erwähnen, dass am ersten Tag die Eva (unerlaubter Weise, weil ohne Führerschein) auch mal gefahren ist und sich dabei als regelrechtes 4×4-Naturtalent entpuppt hat. – Wir haben’s – wie man an der Tatsache erkennen kann, dass ich in der Lage bin euch davon zu berichten – eh noch rechtzeitig und ohne Unfall geschafft zur Fähre zu kommen.

Wieder in Hervey Bay haben wir uns dann bei einer der vielen Backpacker-Buden absetzen lassen und uns schon auf was Warmes zu essen und ne heiße Dusche gefreut. Das mit dem Essen hat bi auf die Tatsache, dass wir insgesamt ne halbe Stunde durch den strömenden Regen latschen mussten auch ganz gut geklappt. Nur das Duschen ging nicht so glatt über die Bühne. Gentleman wie ich bin hab ich natürlich der Eva den Vortritt gelassen, doch gerade als die voll einshampooniert war, war’s mit dem warmen Wasser vorbei. Mir ist so zumindest das kalte Abspülen erspart geblieben.

Eigentlich hätten wir ja gehofft, dass es am nächsten Tag zumindest ein bisschen weniger regnet, damit wir irgendwie das vollkommen nasse und mit Sand regelrecht panierte Zelt sauber und trocken bekommen. Jedes Mal wenn wir jedoch aus dem Fenster geschaut haben hat es nur noch mehr geschüttet. Wir haben dann doch noch ein kleines, halbwegs trockenes Platzerl gefunden wo wir dann zumindest den ärgsten Dreck loswerden konnten. Ich muss aber zugeben, dass, auf Grund der Tatsache, dass wir selber schon komplett nass und halb erfroren waren, uns doch manchmal die Vorstellung in den Sinn gekommen ist, dass es sich um Benzin und nicht um Wasser handelt das wir da über dem Zelt vergießen. Zumindest ist so auch noch der letzte Tag unseres regelrechten Action-Urlaubs vorübergegangen.

Am Freitag in der Früh sind wir dann wieder nach Sydney geflogen und wie sollte es auch anders sein hat sich dann auch in Queensland wider die Sonne gezeigt. Das könnte jedoch auch an der Besatzung unseres Jetstar Fluges liegen. Die bestand nämlich aus nicht weniger als 5 Stewards die allesamt – da waren Eva und ich uns einig – vom anderen Ufer waren.

Im Grunde genommen war’s eh ein ganz witziger Urlaub. Uns wär’s natürlich lieber gewesen das Wetter und die etwaige Segeltörn-Agenturen und Autovermietungen hätten mitgespielt aber wie man sieht geht’s auch mit Improvisieren.

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Queensland – The Sunshine State

Juli 26, 2008

Wer den Slogan erfunden hat, dem werd ich noch mal höchstpersönlich eines der Autokennzeichen, auf denen man das ständig lesen kann, in den Allerwertesten stecken.

Aber um keine Verwirrung zu stiften, alles von Anfang an:

Geplant war ja eigentlich, dass wir die ersten beiden Tage an Bord eines gemütlichen Segelbootes verbringen und damit die Whitsunday Inseln zu erkunden. Wir sind also guten Mutes in eine der unzähligen Touristeninformationen gegangen um dort früh morgens einen solchen Trip zu buchen. Leider hat sich bald herausgestellt, dass 1. weil Sonntag war und 2. wir nicht die ersten waren die diese Idee hatten, kein einziger Trip mehr für die gewünschten 2 Tage zu buchen war. Wir sind also auf einen 1 Tages Trip umgesattelt der schon eine Stunde nach Buchung starten sollte. Mit ein wenig Stress – ohne den es bei uns im urlaub anscheinend sowieso nicht geht – ist sich das Ganze dann eh noch ausgegangen.

Von Gemütlichkeit war an Bord dieses mit 900 PS ausgestatteten Schnellbootes dann aber nicht mehr viel zu spüren. Es hatte zumindest den Vorteil, dass wir in Windeseile bei all den Touristenattraktionen angekommen sind. Nur ein wenig kühl wird’s halt wenn einem der Wind so um die Ohren pfeift. Wie man an den Fotos sehen kann sind die Whitsundays echt wunderschön und man könnte sicher weit mehr Zeit dort verbringen. Leider hat’s aber am Abend dann zu regnen begonnen und deshalb haben wir beschlossen nach einer weiteren Nacht im berühmt-berüchtigten Magnum Backpackers uns am kommenden Morgen dann ein Mietauto zu suchen um die Küste entlang Richtung Süden zu cruisen.

Leider sind Mietautos in Airlie Beach genau so selten wie nüchterne Teeny-Touristen, weshalb sich das auch als nicht durchführbar herausgestellt hat. Wir haben also an Stelle dessen ein ticket für den Bus gekauft der die 900 km von Airlie Beach nach Hervey Bay innerhalb einer Nacht zurücklegt. Wir haben also den Rest des Tages großteils mit Zeit totschlagen und Postkarten schreiben verbracht, bis dann gemeiner Weise 2 Stunden vor unserer Abreise dann doch die Sonne zum Vorschein gekommen ist.

Nach einer 13-stündigen Fahrt, die großteils von Wechseln der Sitzposition und einem unbeschreiblichem Gestank im Bus gekennzeichnet war, sind wir dann um 06:00 Uhr des nächsten Tages in Hervey Bay angekommen.

Fortsetzung folgt…

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Sommer, Sonne, Sonnenschein

Juli 20, 2008

… naja fast.

Es ist Gott sei Dank doch merklich wämer als im winterlichen Sydney, doch leider ist wider der üblichen Wetterlage zu dieser Jahreszeit auch an der Whitsunday Coast ein wenig bewölkt. Das hat jedoch das Gute, dass sich wir 2 Weisbrote keinen Sonnenbrand holen können.

Was die Inseln an sich angeht ist es natürlich ein Traum. Könnt euch schon auf ein paar tolle Fotos freuen.

Heut haben wir auch schon nen 1 Meter langen Waran und ne grosse Schildkröte aus nächster Nähe gesehen  – so ca. 1 Meter. Wale gibts hier natürlich auch, aber die sind ja eh nichts Neues mehr.

Morgen schnappen wir uns dann ain Mietauto und werden auf eigene Faust Richung Süden düsen. Na hoffen wir mal, dass das gut geht, so wegen Linksverkehr und Kängurus und so. Aber bitte macht euch erst Sorgen wenn wir uns bis zum 26. nicht mehr melden. Wer weiß ob wir da in der Pampa wo nen Internetanschluss oder ein Handynetz finden.

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Ab in den Norden

Juli 19, 2008

Fliegen in weniger als 3 Stunden nach Queensland. Werden euch natürlich mit Bildmaterial und Geschichten auf dem Laufenden halten. Vorausgesetzt wir finden in der Wildnis einen Internetanschluss, ansonsten folgt alles sobald wir wieder in Sydney sind (25.7.).

Also dann

Cheers

Eva und Wolfgang

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BENEDETTO

Juli 17, 2008

Nach 3 Tagen Sightseeing muss ich nun doch mal nen kleinen Statusbericht abgeben.

Nachdem die Eva ja am Dienstag um 05:12 gelandet ist haben wir den ersten Tag großteils mit dem Verdauen des Jetlags verbracht. Ich hab zwar eh keinen gehabt aber ich hab mich da solidarisch erklärt. Am Abend hab ich ihr dann noch die Harbour Bridge und das Opernhaus gezeigt die, wie sollte es diese Woche auch anderes sein, natürlich von tausenden Pilgern belagert waren.

Am Mittwoch haben wir uns dann die Küste angeschaut. Sind natürlich gleich mal von Coogee bis nach Bondi marschiert, was sich mit all dem Schauen und Fotografieren dann doch fast als Tagesmarsch entpuppt hat. Am Shark Point haben wir in ca. 2 km Entfernung dann sogar Buckelwale beobachten können, die das ein oder andere Kunststückchen aufgeführt haben. Ist schon irgendwie ein komisches Gefühl wenn man diese riesigen Tiere beobachten kann. Fast so beruhigend wie den Pensionisten beim Bowls spielen zuzusehen. Außer gemütlich fällt mir zu diesem (Extrem-)Sport nämlich keine Bezeichnung ein. Außerdem waren wir jedes mal wieder verblüfft wie diese komische Holzkugel – ich weis eh, dass es keine geometrisch korrekte Kugel sein kann – immer wieder ihren Weg in die Mitte der Bahn zurückgefunden hat. Manchmal haben wir schon geglaubt der ein oder andere Spieler hat sich in der Bahn vertan.

Nach ein paar Stunden sind wir dann schlussendlich eh noch am Bondi Beach angekommen – die Eva hat zwischenzeitlich ja nicht mehr daran geglaubt – der natürlich auch wieder von Pilgern belagert war. Irgendwie scheinen wir die anzuziehen. Irgendwie ist’s dann am Strand nicht mehr ganz so gemütlich, wenn man das Gefühl bekommt man ist in Mallorca, weil so viele Deutsche – inklusive ZDF-Reporter – da sind.

Am Heimweg haben wir uns dann den Bus mit 50 bis 60 südamerikanischen Pilgern geteilt und ich glaub da ist’s dann keine Sekunde lang mehr ruhig geworden. Die ganze Zeit „Viva Mexico, AIAIAIAIAI“, „Chi Chi Chi, Le Le Le, ooooohhhhh CHILE“ und „AUSSIE AUSSIE AUSSIE, OI OI OI“. Unglaublich, dass die noch nicht alle heiser sind.

Heute war ja dann einen Audienz beim Papst angesagt. Nachdem wir und den Darling Harbour und den chinesischen Garten der Freundschaft ein wenig angeschaut haben sind wir dann dem nicht enden wollenden Pilgerstrom in Richtung Barangaroo gefolgt. Wir wollten uns am Anfang ja nicht als Pilger zu erkennen geben und haben deshalb die omnipräsenten Eintrittskarten noch unter den Westen versteckt. Wie sich dann jedoch die Spreu vom Weizen – sprich VIP vom gewöhnlichen Pilger-Volk – getrennt hat haben wir sie dann doch ausgepackt. Ganz gemütlich wenn man auf nem separaten Zugang gemeinsam mit den Snobs und den Kardinälen zu seinem Sitzplatz spazieren kann. Witzigerweise haben wir dort auch den Leo getroffen, dem wir das ganze Vergnügen ja zu verdanken haben.

Als wir dann schlussendlich nen Platz gefunden haben hat’s noch so circa ne halbe Stunde gedauert bis der Pontifex mit der Fähre angekommen ist. Ich glaub wir waren nur 200 Meter von seiner Anlegestelle entfernt und wie man an den Fotos erkennen kann haben wir echt ne gute Sicht auf alle Geschehnisse gehabt. In der darauf folgenden Stunde hat sich dann eh nicht wirklich viel getan. Ein paar Ansprachen und Gebete und 150.000 ausgeflippte Katholiken. Das Geilste war einfach das Englisch das der Pope da zum Besten gegeben hat. Ich glaube es kennt sich jeder aus wenn ich kurz die SMS die ich währenddessen vom Leo erhalten habe zitiere:

„Sisis se best inglis I’ve ever herd..halleluja“

Und dabei war er sogar mal Ministrant.

Ach ja und fast hätt ich’s vergessen. Der Willi und die Silvia sind am Mittwoch noch gach Eltern geworden. Lea heists und sie ist genau um 16:16 am 16 Juli zu Welt gekommen. Gut, dass die Eva und ich uns dann doch nicht mehr dazu entschlossen haben um halb 4 oder so ums Camping-Equipment vorbei zu kommen. Na das wär sicher ein Spaß geworden.

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Preiset den Herrn

Juli 14, 2008

Dass ich mich auf die Ankunft der Eva gefreut habe ist ja klar. Aber, dass da gleich die ganze Stadt mitmacht hat mich schon ein wenig überrascht.

Wie ich sie heute vom Flughafen abgeholt habe sind nämlich außer mir noch dutzende weitere Menschen in einen Freudentaumel verfallen. Viele haben zu singen und tanzen begonnen und Loblieder angestimmt. Außerdem war vor der Kathedrale die letzten 500 Tage auch ein großer Countdown zu sehen der die mit Freude erwartete Ankunft meiner Freundin angekündigt hat.

Also was das Thema Gastfreundschaft angeht kann man Sydney wirklich nichts Schlechtes nachsagen.

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Da hilft nur eins … Ouzo.

Juli 13, 2008

Bevor am Dienstag die Eva zu mir kommt und ich ihr alle Highlights von Sydney zeigen werde, hab ich dieses Wochenende noch zwei schwarze Flecken auf meiner persönlichen Sydney-Landkarte erforscht.

Am Samstag bin ich mit der Fähre – mit Abstand die gemütlichste Art der Fortbewegung hier in der Stadt – nach Mosman am North Shore gefahren. Witzigerweise hab ich in der Früh noch in der Zeitung gelesen, dass Mosman der Suburb mit den meisten registrierten Ferrari ist. Nämlich 25. An dritter Stelle, mit 14 Anmeldungen, kommt dann schon Potts Point, dort wo ich wohne.

Wie ich erwartet habe findet man dort wirklich eine Villa nach der anderen. Aber es ist ja auch ne wirklich nette Gegend mit ner tollen Aussicht auf die City. Bin dann mal die Küste Richtung Sydney Harbour National Park gewandert. Da gibt’s echt ein paar schöne Buchten, aber man sollte sie wohl nicht vom Land aus genießen. Mir ist nämlich gleich mal ein riesiges Warnschild in Auge gestochen – auf den Wortwitz achten – das vor angeschwemmten Spritzen gewarnt hat. Hab mich also eher am Wanderweg im Wald orientiert. Da hätt mich maximal ne Biene stechen können. Oder eine der wirklich übergroßen Spinnen hätt mich beißen können. Angeblich gibt’s in North Sydney haufenweise Exemplare von diesen Huntsman Spiders die so ungefähr handflächengroß werden und noch dazu bis zu 3 Metern weit springen können. Scary.

Im Grunde sieht’s rund um die Sydney Bucht eh überall gleich aus. Außer Vögeln bekommt man eh fast nichts zu Gesicht und an jedem noch so abgelegenen Winkel heiratet gerade irgendjemand. Bei der Hochzeitsgesellschaft die ich am Samstag gesehen hab waren jedoch drei Neuerungen zu erkennen:

  1. Diesmal waren nicht die Brautjungfern mollig sondern die Braut.
  2. Stadt nur einer Strech-Limo gab’s diesmal zwei.
  3. Als Band war eine wirklich sehr authentisch anmutende Mariachi Gruppe angeheuert worden.

Irgendwie war ich am Samstag auch nicht ganz fit – war ja toll wenn ich genau jetzt krank werden würde – und deshalb bin ich nach 2 Stunden auch wieder zur Fähre zurück. Natürlich hatte ich wieder mal ein wenig ein schlechtes Timing und so musste ich die letzten paar hundert Meter einen fulminanten Sprint hinlegen um noch rechtzeitig an Bord zu kommen. Es wäre sich auch alles ums Arschlecken ausgegangen, wenn sich nicht hunderte Zoobesucher - der Taronga Zoo ist da nämlich gleich nebenan – schon vor mir auf die Fähre gedrängt hätten. Wie in nem schlechten Film ist das Tor dann natürlich genau vor meiner Nase zugemacht worden. Ich war verständlicher Weise angefressen, aber wenn das nicht passiert wäre hätt ich das Beste doch glatt versäumt.

Das war nämlich eine Gruppe von griechischen Pilgern – vielleicht waren’s auch Austausch-Banditen à la Dimitri Stoupakis – die da auch am Bootssteg gewartet haben. Es dürften wohl so um die 50 gewesen sein und der Leiter der Gruppe hatte sichtlich alle Hände voll zu tun um keines seiner Schäfchen zu verlieren. Als sich dann so 10 von ihnen aufgemacht haben um an Bord einer Fähre zu gehen ist’s ihm dann zu viel geworden. Bewaffnet mit einem Megaphon hat er ihnen zuerst nachgerufen und dann aber Vollgas zu schimpfen begonnen, dass ich mir gedacht habe: „Appollo 13, bist du geschnappt über?“ Ich glaub drei Minuten lang hat er wohl die schlimmsten griechischen Flüche ausgepackt. Da sind mir die Pilger plötzlich nicht mehr so fromm vorgekommen.

Wo mir grad beim Thema Pilger sind. Schön langsam merkt man schon, dass sich die Stadt zunehmend füllt. Und auch im Fernsehen wird nur mehr darüber berichtet was der Papst so zum Frühstück gegessen hat. Ich bin ja nur froh, dass ich nur mehr morgen mit den Öffis zur Arbeit muss denn das soll ja die kommende Woche ein Chaos werden. Bin gespannt ob die Züge am Donnerstag wirklich nicht fahren weil gestreikt werden soll. Das wär glaub ich der Todesstoß für das WYD Organisationskomitee. Mein Beileid Leo.

Heute hab ich mir dann noch Surry Hills angesehen. Das dürft wohl so das Künstlerviertel sein, mit nem Haufen Galerien, Boutiquen und netten Kaffees. Natürlich großteils von Leuten besucht, die gerne beim Christopher Street Day mitfeiern. Aber die laufen einem hier eh überall über den Weg.

Danach hab ich der Eva noch ein kleines Willkommensgeschenk gekauft – kann das ja jetzt ganz ungeniert sagen, weil sie eh schon im Zug nach Frankfurt sitzt – und dann war’s das mit dem Wochenende auch schon wieder.

Jetzt gibt’s mal 2 Wochen Erholung und nach den ersten paar Tagen in denen ich ein wenig Tourist Guide spielen werde, auch mal Abstand von der Stadt. Am Samstag flieg ich nämlich mit meiner besseren Hälfe ins sonnige Queensland. Wenn ich heuer schon nur einen einzige Woche Sommer genießen kann, dann wenigstens ordentlich.

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Halbzeit

Juli 11, 2008

Ja wie schnell doch die Zeit vergeht. Grad mal in Frankfurt weg geflogen und schon sind mehr als 8 Wochen rum. Das bedeutet, dass ich in knapp 8 Wochen auch schon wieder zuhause bin.

Nur die Ruhe, jetzt bloß keine Freudentränen.

Resumé bis jetzt:

  • Arbeit ist voll in Ordnung und so viel wie hier hätt ich an der FH wohl in 5 Jahren nicht gelernt. Freu mich aber trotzdem schon auf den Urlaub in den nächsten beiden Wochen.
  • Die Stadt ist sowieso ein Hammer. Da ist wirklich für jeden was dabei. Leider hab ich nicht ganz soviel Zeit (und Geld) um mir das alles zu geben.
  • Wetter war bis jetzt wirklich ok. Ich hoff nur es bleibt jetzt nicht wochenlang so kalt wie die letzten paar Tage.
  • Wohnen ist schon ein bisschen teuer aber man gönnt sich ja sonst nichts.
  • Ernährungstechnisch kann man sich auch nicht beklagen. Die Vielfalt an asiatischer Küche hier ist einfach ein Wahnsinn. Trotzdem wär was typisch österreichisches auch mal wieder ein Hit.
  • Ich würd’s sicher wieder machen wenn ich die Gelegenheit hätte, aber evtl. mit wem zweiten. Dann wär’s nicht hin und wieder ganz so fad und ne Wohnung könnt man sich auch teilen.

Ich werd mir Mühe geben euch auch in der zweiten Halbzeit am Laufenden zu halten. Freu mich natürlich auch wenn ihr mir von den Neuigkeiten zuhause ein wenig berichtet.

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C8H10N4O2

Juli 6, 2008

Der ein oder andere wird’s vielleicht gewusst haben, so lautet die chemische Summenformel für Coffein. Warum ich auf so was komme ist leicht erklärt. Heute war ich ja wie angekündigt nach dem morgendlichen Badminton Match – so schlecht wie heute hab ich ja überhaupt noch nie gespielt – und dem Mittagessen beim The Rocks Aroma Festival. Ich hab mir von der ganzen Veranstaltung ja nicht allzu viel erwartet weil ich mir gedacht hab es werden sich ja nicht so viele Leute für Kaffee, Tee uns Schokolade interessieren. Ich hätte es jedoch besser wissen sollen, nachdem mir die Freundin vom Leo schon mal gesagt hat, dass hier in Sydney eigentlich jeder Kaffe trinkt.

Ich bin also am Ciruclar Quay angekommen und bin gleich von unzähligen Touristen umringt gewesen. Und je näher ich dem eigentlichen Festival gekommen bin desto dichter ist das Passantenaufkommen auch noch geworden. Als ich dann zu den ersten Standl gekommen bin hab ich glaubt ich seh nicht recht. Vor jedem einzelnen war eine 15 bis 20 Meter lange Schlange und der Platz dazwischen war mit den Leuten gefüllt die bereits einen Becher Kaffee in Händen hielten. Das gleiche Bild hat sich mir auch auf der nächsten Straße geboten. Man konnte gar nirgends hingehen ohne sich nicht quer durch einen Menschenschlange kämpfen zu müssen. Am Anfang hab ich mir ja noch gedacht: „Cool, da wird’s wohl überall was gratis geben“, aber dem war ja nicht so. Die haben sich doch tatsächliche alle angestellt um dann um 5$ Mehlspeisen, oder um 15$ ne Packung Kaffee zu kaufen. Aber bei den guten Düften die da in der Luft gelegen sind kann ich schon ein bisschen verstehen, dass man da dann auch was kosten will. Schade das es kein Geruchsfotografieren oder so gibt.

Auf der ersten Runde die ich gedreht hab ich mir mal das ganze Treiben angeschaut und manchmal nur den Kopf schütteln können. Zum Beispiel wenn mir wieder mal in mitten des nicht enden wollenden Gedränges Eltern mit ihren, oft sogar doppelsitzigen, Kinderwagen entgegengekommen sind. Ich mein wenn ich schon zu Fuß fast nicht durch die Menschenmassen komme, wie soll das dann mit so nem Gefährt funktionieren. Gott sei Dank war das ärgste Getümmel hinter dem türkischen Sektor dann eh vorbei und ich bin dann zum Tee gekommen. Dort sind mir gleich mal ein paar komische Gerüche in die Nase gestiegen und die mit Regenbogen verzierten Packungen haben auch irgendwie den Verdacht erweckt, dass die den Tee nicht nur zum Trinken verwenden.

Am Rückweg dann vorbei an einigen Schokolade-Standln vor denen natürlich auch wieder die Hölle los war. Besonders die Chinesen sind ja ganz verrückt danach kommt mir vor. Dadurch, dass das Ganze ein wenig verteilt war lässt sich das zwar schwer einschätzen, aber ich vermute, dass so acht- bis zwölftausend Leute da unterwegs waren. Dementsprechend waren natürlich auch die Türme an gebrauchten Kaffeebechern die sich an allen Ecken gestapelt haben.

Ich hab dann auch noch was gefunden das kein Koffein enthalten hat oder einem einen Zuckerschock versetzt. Nämlich ein Standl nur mit Chili-Saucen. Lecker sag ich euch. Mir hat zwar nach der Verkostung der rund 10 verschiedenen Sorten ordentlich de Babbn brennt, aber das war’s wert. Habanero, Jalapeño, Mango, Coconut und und und. Hab natürlich eh ein paar Kostproben für daheim eingekauft, die sicherlich mal bei einer gemütliche Grillerei ihrer Bestimmung erfüllen werden.

Wies dann ein wenig ruhiger geworden ist hab ich mir dann auch noch nen Kaffee und was Süßes gegönnt, aber danach war mir dann eh schlecht. Aber was will man von ner Marshmallow-Schokolade – eigentlich pervers so was zu fabrizieren – auch anderes erwarten.